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Zirkus Liliput  aus dem Kinderüberraschungsei von Ferrero 1978

Hallo Spielwelten-Freunde,
der Zirkus Liliput ist nach der Spielwelt Westernland erschienen, vermutlich zwischen 1978 und 1980. Starten wir mit den Tieren aus der Manege. Hier wären zu erwähnen "Jumbo, der Star aus Afrika" , "Brülli, der Junior-Löwe", "Brumbrum, der Weltmeister im Eisessen" und "Simba, der indische Königstiger ". Wie bei dem Büffel Hannibal aus dem Westernland, bestehen alle 4 Tiere aus einem Stück.


(Jumbo, Simba (ocker), Simba (gelb))


(Brumbrum (Grundmaterial gelblich), Brumbrum (leicht grauer Rücken) und Brumbrum (grauer Rücken))


(Brülli (Grundmaterial hell), Brülli (Grundmaterial dunkel) und Brülli ohne Augenbemalung)

Das Plastik, aus dem die Tiere bestehen, hat bei allen etwa die gleiche Konsistenz.
Bei Brülli, Brumbrumm und Simba muss man sehr aufpassen, denn es gab diese Figuren auch im Spielwarenhandel - allerdings in einer wesentlich schlechteren Qualität. Bei Brumbrumm ist diese schnell enttarnt, da er keinen Abrisspunkt auf dem Rücken hat, das Material sich wachsähnlich anfühlt und blütenweiß ist. Das Original aus dem Ei hat immer einen leichten Grauton auf dem Rücken. Bei Brülli ist das Material wesentlich weicher und biegsam, außerdem stehen besonders bei den Gliedmaßen dünne Plastikreste über. Bei beiden Figuren aus dem Spielzeughandel ist die Bemalung - vor allem im Gesicht - wesentlich schlichter, als bei den beiden Figuren aus dem Ei.

Brumbrumm ist daher bei Varianten - Sammlern begehrt, da es ihn in den unterschiedlichsten Bemalungen gibt. Simba ist in zwei verschiedenen Farbtönen erschienen in gelb und dunklerem Ocker. Bei Simba aus dem Spielzeughandel ist die Materialoberfläche im Gesamtbild eher unstrukturiert, zudem sitzt der Abrisspunkt relativ weit unten, wohingegen der Abrisspunkt bei dem Ferrero Simba eher zwischen den Schulterblättern liegt.

Jumbo gibt es sowohl mit China - als auch mit Hong-Kong - Kennung, in groß und klein, bemalt und unbemalt. Welche Figur mit welcher Bemalung und Größe nun im Ei war, lässt sich bis heute nicht genau sagen. Vermutlich ist der kleine Jumbo in grau mit Kennung China aus dem Ei. Natürlich ist es bei der Vielfalt der Varianten aber auch möglich, dass es noch weitere original - Jumbos gibt, welche also auch in anderen Kombinationen original sind.

Wenden wir uns nun den Artisten zu. Erschienen sind 5 Figuren in verschiedenen Farbkombinationen. Die Farben der Jacke, Hüte und des Zubehörs kann zwischen rot und blau variieren, die Hosen sind immer weiß und die Haare, Augen und Schuhe immer schwarz.


(Tuschinski (gold,blau,rot) und Dompteur (rot, blau))

Nun versuche ich die Figuren mit goldenem Zubehör etwas genauer zu beschreiben.
"Tuschinski, der Kapellmeister", Taktstock (mit oder ohne Riffelung), großer Kragen mit Schulterklappen und die Mütze mit Feder sind goldfarben.

"Pico, der größte Spaßmacher im kleinsten Zirkus der Welt", ist ohne Zubehör erschienen. Die runde Mütze und der Kragen sind auch hier goldfarben.

Bei " Hubi, mit der Signalfanfare " sind ebenfalls die Mütze mit Feder, der große Kragen mit Schulterklappen und die Trompete goldfarben.

Die nächste Figur hat einen goldfarbenen Zylinder, kleinen Kragen und eine Peitsche. Die Peitsche ist in groß und in klein erschienen. In Sammlerkreisen wird diese Figur unter dem Namen "Dompteur" geführt.

Die letzte der fünf Figuren wird als "Beckenspieler", aber auch als " Clown mit Becken " bezeichnet. Diese hat einen spitzen goldenen Hut, einen goldenen Kragen und zwei goldene Becken.

Von den Artisten gibt es eine Neuauflagen der Firma Maraja. Diese sind zumindest zum Teil in anderen Farbkombinationen bekannt.

Die nächsten 7 Bilder zeigen und wieder Bermes Design.

Die bekanntesten Spielzeuge aus dem Zirkus Liliput, sind „ "Carlos, der Superradler" und "Der rasende Rudolfo". Carlos ist ein Dreiradfahrer, den es in hell und dunkelblau gibt und mit hell- und dunkelgrünem Dreirad, sowie mit gelben oder orangefarbenen Beinen. Leicht brechen die Pedale ab, aber auch die Gelenke sind empfindlich. In den 80ern wurde Carlos neu aufgelegt unter dem Name „"Karl, der Superradler". Der dunkelblaue Fahrer scheint die Neuauflage zu sein, also Karl.

(Carlos in verschiedenen Variationen)

Der rasende Rudolfo wurde ebenfalls in den 80ern neu aufgelegt. Er besitzt zwei runde Augenaufkleber. Im roten Entenkörper ist ein Metallgewicht eingelassen, welches die Figur dauerhaft waagerecht hält. Die beiden Räder werden mittels einer roten Stange verbunden, die durch den Körper führt.

(Der rasende Rudolfo)

"Pollo, der tollkühne Leiterpurzler" purzelt, wenn man ihn auf die oberste Stufe setzt, Stufe für Stufe nach unten. Absolut funktionstüchtig. Die Steckelemente brechen leicht auseinander.

Häufig fehlt die schwarze Bodenplatte. Als "Der fidele Leiterpurzler" wurde er neu aufgelegt.

(Polo, der tollkühne Leiterpurzler)

Aus 6 Teilen besteht der "Purzellaffe".

Dieser war ungebaut in einer Folie eingeschweißt im Ei zu finden. Seine Zugehörigkeit wird aus dem auf dem Bastelbogen befindlichen Bild entnommen. Er gehört wohl zu den unempfindlichsten Teilen. Er ist komplett braun und hat 2 gelbe Augen.

Wie es sich für einen Affen gehört, konnte man ihn aufgrund der Form seiner Hände und Füße an diversen Gegenständen abhängen lassen.

(Purzellaffe mit Augenbemalung (links), ohne Augenbemalung (rechts))

"Maximus der fliegende Athlet begeistert sein Publikum" muss sein Publikum wirklich, (kurz) begeistert haben. An einem Gestänge, was wohl ein Reck darstellen soll, wird der Athlet an einem schwarzen Bindfaden aufgespannt.

Da der ganze Reck-Apparat sichtlich nur von der waagerechten roten Verbindungsstange zusammen gehalten wird, kann man sich denken, dass der Spielbetrieb sehr begrenzt war. Mitte der 80er erschien eine Neuauflage unter dem Namen "Maximus der flinke Reckturner".

(Maximus, der fliegende Athlet)

Viel Spaß konnte man mit "Radelli, der kühnste Hochradler aller Zeiten" haben. Der von Ferrero mitgelieferte Faden ist schon sehr lang und trägt entscheidend zum Spielspaß bei.

Man konnte Radelli immer zwischen den beiden orangefarbenen Ringen hin - und herfahren lassen. Auch diese Figur befand sich später noch mal im Ei unter der Bezeichnung " Der tollkühne Kuno ".

(Radelli, der kühnste Hochradler aller Zeiten, Ring (orange))

Vom Bastelbogen wissen wir, dass der abgebildete Gewichtheber, den es mit normalem BPZ Mitte der 80er unter dem Namen" Der starke Gewichtheber" gab, zu dieser Spielwelt gehört. Ein spezieller LOGO - BPZ ist zu dieser Figur noch nicht bekannt.

Das mitgelieferte Gummi fehlt sehr oft, oder ist über die Jahre sehr spröde geworden.

(Der starke Gewichtheber)

Was wäre ein Zirkus ohne Giraffe. "Lisette" heißt die nette Giraffe. Sie ist komplett gelb und besteht aus 5 Teilen. Die Steckverbindungen sind sehr bruchempfindlich oder sie fehlen komplett. Somit ist es schon relativ schwierig, eine komplette intakte Lisette zu bekommen.

Mitte der Achtziger hat man auch diese Figur unter dem Namen "Helma, die Kalendergiraffe" wieder im Ei finden können.

(Lisette)

"Quatschpatch und Lulatsch", welche uns auch unter dem Namen "Hepp und Hopp, die Tanzclowns" geläufig sind, wurden von Hand bemalt! Dies ist sehr gut an den Gesichtern der beiden Figuren zu erkennen.

Die Figuren selbst sind jeweils auf einen Sockel gesteckt, der im Inneren einen Magneten enthält. Diese sind so in den beiden Figuren angeordnet, dass sich die beiden Figuren im Idealfall abstoßen oder im Kreis drehen, sobald sie sich einander nähern.

(Quatschpatch und Lulatch)

"Flitzibraus, der erste Hund auf Rädern" befand sich wohl schon als Ganzes im Ei. Was jedoch noch nicht geklärt ist ist, ob sich ein Faden mit im Ei befand. Erschienen ist er mit weißen, etwas seltener, und schwarzen Rollen.

Vermutlich ist der Flitzibraus mit den schwarzen Rollen als Neuauflage und später in den Eiern gewesen. Wahrscheinlich war bei den ersten der schwarze Faden dabei.

 

(Flitzibraus schwarze Rollen (links) und weiße Rollen (rechts))

"Hoppel-Poppel, der total verdrehte Zirkuswagen" besteht aus zwei grünen Figuren. Eine männliche Figur mit Hut und Fliege, welche oft fehlt, und einer weiblichen Figur mit schwarzen frisierten Haaren. Die Figuren sind auf einem roten Rollbrett befestigt. Die Räder werden von Metallachsen zusammengehalten. Die Neuauflage trägt den Namen " Tim und Tom, die Geländefahrer ".

(Hoppel-Poppel)

Das absolute Top-Highlight ist "Tartanella,
die Mutter aller Clowns".

Glücklich kann sich derjenige schätzen,
der diese Rarität sein Eigen nennen darf.

Tartanella gibt es in zwei Farbkombinationen. Helle Wollhaare, grüne Hände und Füße mit rotem Ring um den Kopf, sowie dunkle Wollhaare, rote Hände und Füße mit grünem Ring um den Kopf. Der Körper ist aus rotem in weiß bedrucktem Stoff, Arme und Beine aus einer festen Kordel, Kopf, Hände und Füße sind aus Plastik.

Flitzibraus - Hoppel-Poppel & Tartanella sind Bermes Design.

tartanella

Natürlich bilden die beiden Bastellbögen die für die Spielwelt "Westernland und Lilliput" unter dem Namen "Zirkus im Westernland" erschienen sind, ein weiteres Highlight. Wie auch bei den anderen Welten konnten diese für 30 Pfennig erstanden werden.

Euer Christoph Kihm.

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