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Gebrauchsanleitung Schlumpftabelle

Erklärungen zum Gebrauch der Schlumpftabelle

In der Variantenliste sind nur typische Varianten aufgelistet. Eher zufällige Varianten wie vergessene Bemalungen, Gussfehler oder Verformungsvarianten sind nicht von uns berücksichtigt worden. Auch sehr seltene Bemalungen, deren Echtheit nicht zweifelsfrei geklärt ist oder die völlig ungewöhnliche Ausnahmen sind, wurden nicht mit in die Schlumpftabelle aufgenommen. Um die normalen Varianten katalogisieren zu können, haben wir eine Gliederung in drei Merkmale vorgenommen. Jede Figur hat dadurch drei bestimmbare Merkmale.

1. Typ (grundsätzliche Form der Figur)
2. Kennung unter den Füßen
3. Bemalung

Für die verschiedenen Typen habe sind Zahlen (von 1 bis 3), für die Kennung sind große Buchstaben (A,B,C usw.) und für die Bemalung sind kleine Buchstaben (a,b,c usw.) vergeben.

Eine Figur kann so auf einfache Weise benannt werden. Ein Beispiel:
Die abgebildete Figur ist ein Träumer vom Typ 1Ba. Anhand der Schlumpftabelle kann nun nachvollzogen werden, was das genau aussagt. Im Falle dieser Figur bedeutet das, dass der Träumer vom Typ 1 ist und somit die älteste und etwas größere Auflage ist. Das große B sagt aus, dass er unter dem rechten Fuß die Zahl 8 hat und das kleine a sagt aus, dass die Farbe des Körpers und der Augen aufgespritzt ist.

Wir haben versucht möglichst viele der Varianten zu bebildern und zusätzliche Informationen zu den einzelnen Stücken zu geben.

In der Kurzliste sind alle theoretisch möglichen Varianten aufgeführt, die sich aus dem oben beschriebenen Gliederungssystem ergeben. In der Spalte N. (für Nachgewiesen) sind die Varianten angekreuzt, die tatsächlich durch Belegstücke nachgewiesen sind. Bei den nicht angekreuzten Varianten handelt es sich also um Stücke, die es zwar theoretisch geben könnte, aber nicht unbedingt geben muss. So sind z.B. die Musikus Varianten 2Bc, 2Cb und 2Cc trotz intensiver Suche bisher nicht aufgetaucht.

Alle 12 Figuren der Serie existieren in zwei verschiedenen Gussform-Varianten. Von einigen Figuren ist zusätzlich noch eine dritte Gussform-Variante bekannt. Die etwas größere Form-Variante (Typ 1), ist offensichtlich auch die älteste Version. Das schließen wir aus dem Umstand, dass die sehr seltenen dunkelblau bemalten Figuren und die sehr seltenen Figuren aus blauem Plastik-Grundmaterial auch alle vom Typ 1 sind. Der dunkelblauen Eitelkeitsschlumpf wird auf einem Werbeblatt bereits 1979 beworben! Also bereits vier Jahre vor dem eigentlichen Erscheinen der kompletten Serie.

Am deutlichsten sind die drei Formvarianten anhand der Figur "Träumer-Schlumpf" unterscheidbar und erklärbar:

Typ 1 (größere Form) hat ein kleines Steckloch für die Blüte im Mund. Die Figur wurde mit einer eingeklebten Blüte von abgerundeter Form ausgeliefert.

Typ 2 (kleinere Form) hat ebenfalls ein kleines Steckloch für die Blüte im Mund und wurde auch mit einer eingeklebten Blüte von abgerundeter Form ausgeliefert. Das Zubehör (die Blüte) und das kleine Steckloch sind also identisch mit Typ 1. Die kleinere Figur als solches, ist aber identisch mit Typ 3.

Typ 3 (kleinere Form) hat ein großes Steckloch für die Blüte im Mund und wurde mit einer eingeklebten Blüte von kantiger Form ausgeliefert. Die kantige Blüte hat einen wesentlich dickeren Steckpin als die abgerundete Blüte. Dieser dicke Steckpin passt nicht in die kleinen Stecklöcher der Typen 1 und 2.

Der Typ 2 stellt somit eine interessante Mischform aus Typ 1(das Zubehör) und Typ 3 (die Form der Figur) dar. Den Typ 3 könnte man auch als die überarbeitete Form von Typ 2 betrachten. Es gestaltete sich als sehr schwierig bei allen 12 Figuren der Serie den Typ 3 zu identifizieren. Möglicherweise gibt es den Typ 3 nicht von allen Figuren. Sicher identifiziert werden konnte der Typ 3 nur bei den folgenden 6 Figuren - Oberschlumpf, Musikus, Nachtwächter, Eitelkeitsschlumpf, Schüchterner und Träumer.

Bei den anderen 6 Figuren der Serie ist der Typ 3 nicht nachgewiesen oder nur eine Vermutung (Schwatzschlumpf und Kicherschlumpf).

1.) Zahlen bei Figuren vom Typ 1:

Bemerkungen zu den Zahlen neben der Kennung:

Auf einigen Figuren kann man neben der Kennung "Schlümpfe © Peyo" auch eine Zahl finden, die oftmals seitenverkehrt angebracht ist. Wenn man sich diese Zahlen in Zusammenhang mit den Figur-Typen anschaut, fallen einige interessante Zusammenhänge auf.

Name der Figur

Vorkommende Zahlen
(meist seitenverkehrt)

Schleckermäulchen

---

Limoschlumpf

---

Touristenschlumpf

---

Schlafmütze

---

Kicherschlumpf

---

Schwatzschlumpf

---

Träumer

8

Der Schüchterne

3

Nachtwächter

8

Musikus

3

Eitelkeitsschlumpf

3

Oberschlumpf

8

Weitere Zahlen kommen bei Typ 1 nicht vor. Auffällig ist, dass nur auf den Figuren vom Typ 1 Zahlen zu finden sind, von denen auch die sehr seltenen Varianten (blauer Rohling bzw. dunkelblaue Bemalung) existieren. Das ist sicherlich kein Zufall.

Zahlen bei Figuren vom Typ 2:

Es könnte noch einen Musikus mit einem Strich (I) als Kennung geben. Weitere Zahlen gibt es aber nicht.

Auffällig ist, dass auch hier die unteren 6 Figuren durch häufigere Zahlenvergabe aus der Reihe tanzen. Weiterhin ist auffällig, dass alle Zahlen jeweils 3 x vergeben worden sind (wenn man die Zahlen mit Strich nur als Zahl wertet).

Wo die Gründe für diese etwas kuriose Zahlenvergabe liegen, ist ungewiss.

Name der Figur

Vorkommende Zahlen (meist seitenverkehrt)

Schleckermäulchen

1

---

---

Limoschlumpf

2

---

---

Touristenschlumpf

3

---

---

Schlafmütze

4

---

---

Kicherschlumpf

5

---

---

Schwatzschlumpf

6

---

---

Träumer

1

4

---

Der Schüchterne

2

5

---

Nachtwächter

3

6

---

Musikus

1 I

6

?

Eitelkeitsschlumpf

2 I

5

I

Oberschlumpf

3 I

4

I

3.) Zahlen bei Figuren vom Typ 3:
Auf Figuren vom Typ 3 sind nie zusätzliche Zahlen zu finden.

Schlussbemerkungen
Diese Liste ist das Ergebnis jahrelanger Sammelleidenschaft verbunden mit dem Bestreben auch eine "wissenschaftliche" Auswertung der zusammengetragenen Stücke vorzunehmen. Es ist gelungen, etliche neue Aspekte zu dieser Serie aufzuzeigen und gleichzeitig erstmals eine der komplettesten Übersichten zu präsentieren. Es sind immerhin rund 130 Varianten, die nachgewiesen werden konnten.

Wir betrachten diese Liste als Arbeitsvorlage, die sicherlich noch verbessert, ergänzt oder korrigiert werden kann und soll. Dennoch hoffen wir, dass sie schon etwas Licht in die verwirrende Variantenvielfalt dieses Satzes bringt und vielen Sammlern eine Hilfe ist.

Boris, Sebastian und Denis

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